Endlich sind sie vorbei, die Zeiten, in denen man neidvoll nach Frankreich schaute, wo weibliche Eleganz die Politik versüßt! Carla Bruni, der Inbegriff der wundervollen First Lady, Muse und Verkörperung der Sinnlichkeit, die sich mit errigierten Nippeln in schlecht sanierten Altbauten ablichten lässt um ihre Norah-Jones-Musik zu vermarkten, hat eine neue Konkurentin! Auch auf Michelle Obama oder die Prostituierten Gespielinen von Signore Berlusconi brauchen wir nicht mehr neidvoll hinüberzublicken! Vorbei sind die Zeiten, in denen alles was wir als Politikeranhängsel Autorinnen grenzdebiler Selbstbeweihräucherungsorgien („Der Kanzler wohnt im Swimmingpool oder Wie Politik gemacht wird“, Doris Schröder-Köpf) oder vulgär-sinnlicher Fressratgeber („Kulinarische Reise durch deutsche Lande“, Hannelore Kohl) vorzuweisen hatten!
Heute abend bei der Bambi-Verleihung trat ein neuer Stern am Himmel der Politiker-Frau auf! Zwar keine First Lady, aber immer noch weit genug oben in der politischen Hackordnung um als deutsche Antwort auf z.B. Carla Bruni gelten zu können: Stephanie zu Guttenberg, geborene Gräfin von Bismarck-Schönhausen!

Sie hielt, in Vertretung für ihren Mann, eine Lobrede für das Scheusal Uli Hoeneß. Der an sich schieren Unerträglichkeit, diesem furchtbaren Wurstmogul zu huldigen entwand sich die Hochgeborene aufs geschickteste. Nicht nur, dass sie zunächst beteuerte, dass die Rede nicht nur von ihr sei, sie las sie auch so holprig vor, dass man jederzeit spüren konnte, dass sie der Aufgabe nichts abgewinnen konnte, sondern sie nur mit erzwungener Höflichkeit absolvieren konnte. Viele, unter anderem die Leute bei Twitter, durchschauten die clevere Gräfin nicht sondern dachten, dass sie schlicht eine Pfeiffe sei. Das ist natürlich Quatsch! Oftmals lies sie durchblitzen, wie unernst es ihr alles sei, genial entwand sie sich der eigentlichen Botschaft, etwa dadurch, dass sie Hoeneß einmal „Oliver“ nannte. Satirischen Pfiff brachte sie dadurch besonders zur Geltung, dass sie das in der Rede enthaltene Wort „Wurstwarenfabrik“ besonders lasziv und sinnlich aussprach. Die Promi-Experten-Freunde von Emilio Estevez wissen, Stephanie zu Guttenberg wird mal eine ganz Feine!
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Auf unseren Reisen durch die Welt haben Christoph und ich nun einen neuen Gefährten, ich möchte sogar sagen einen neuen Freund gewonnen: Domo! Jawollja, Domo, oder auch Domo-Kun (übersetzt ungefähr: Herr Domo bzw. Herr Dankeschön), ein niedliches Monster aus Japan, welches unsere Herzen im Sturm genommen hat.
Hmmmm, nagut, vielleicht war es auch das betörende Aussehen der Verkäuferin des Comicladens, welche uns Domo ans Herz hat wachsen lassen, aber was solls. Domo ist spitze. Das japanische „Bernd das Brot (übersetzt etwa: Belnd, das Blot) wird immer beliebter und Devotionalien mit seiner Knuddeloptik verkaufen sich mittlerweile wie geschnitten Brot.
Hier schon einmal ein kleiner Eindruck.

Wir lernen also: Domo ist von Gott geschickt, um Kätzchen zu meucheln. Natürlich nicht aus Spaß, sondern als moralisches Druckmitteln uns menschlichen Sündern mit Finger in der Hose gegenüber. Also Schluss mit dem Gewichse, denn sonst muss Domo wieder auf die Jagd……und ich weiß nicht, wie lange seine kleine unbescholtene Seele dies mitmacht.
Denn Domo ist eigentlich ein ganz feiner Typ. Zusammen mit dem Hasen Usajii liebt er es fernzusehen, J-Rock zu hören und so weiter und so weiter…..wer nun mehr über Domo erfahren will, schaue am besten auch hier mal vorbei.
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Die Gormiti sind da! Was genau sie sind? Keine Ahnung! Was sie machen? Auch keine Ahnung! Eine tolle Sache? Wohl Kaum!

Tja… Die Gormiti sind vier Jugendliche, die sich in die unbesiegbaren Herren der Natur verwandeln können.

Sie leben in einer Art Zentrale, in der ein Pult steht, in dem Diamanten stecken. Sie haben eine Eidechse, die ständig was Dummes macht. Irgendwie können sie zwischen zwei Welten hin und herwechseln. Wie das passiert wurde in der Folge, die ich gesehen habe, nicht geklärt. Wenn in der einen Welt was passiert, erscheint das auf einem Monitor, dann halten sich die jugendlichen an den Händen und rufen ihre Kräfte („Wald, Stein, Wind, Wasser“) und fragen irgendwen, wer der „Keeper“ ist. Dann leuchten die Diamanten, die Eidechse sagt, wer der „Keeper“ ist und der muss sich dann an das Pult mit den Diamanten setzen. Die anderen begeben sich dann in die andere Welt, verwandeln sich dann da in die unbesiegbaren Herren der Natur, laden sich auf (wie auch immer…) und lösen das Problem. Dann am Ende kommen die mächtigen Herren der Natur (darunter auch eine Lady!) zurück in ihre Welt, da macht dann die Eidechse was Dummes und alle lachen.
Das Sendekonzept ist soweit schon ziemlich genial. Wie aber funktioiret das ganze in den einzelnen Episoden?
Nun ja…
In der Folge „Gefahr vom Meeresgrund“ erscheint zunächst eine uralte, sprechende Meeresschildkröte, die den Jugendlichen ihren Traum erzählt, in dem etwas schlimmes passiert. Was genau weiß die uralte, sprechende Meeresschildkröte nicht mehr, glaube ich. Aber na klar – wenn eine uralte, sprechende Meeresschildkröte (die aufrecht gehen kann!) etwas schlimmes träumt können unsere tapferen Helden natürlich nicht ruhig sitzen bleiben! Die Eidechse soll währenddessen auf einen Hamster aufpassen, was zwar hanebüchen unsinnig zu sein scheint, ist abr im weiteren von… … … nein, dass ist doch nur einfach hanebüchen unsinnig!
Nachdem die Episode mit dem hamster vorbei ist, atmen alle durch, setzen sich ums Pult, halten sich an den Händen, rugen ihre Namen und wollen wissen, wer der Keeper ist. Es ist Wald. Der Junge, dessen Naturgewalt Wald ist, freut sich, wahrscheinlich, weil er sich nicht selber in Gefahr begeben muss, während die anderen irgendwie in die andere Welt gelangen, wo sie an einer Klippe stehen und sehen, wie der Fiesling Magimon, dessen einer Arm nur eine Art steinerne Spitze ist, die uralte, sprechende Meeresschildkröte und einen Fischmenschen drangsaliert. Nach einer Computeranimation verwandeln sich die Jugendlichen in unbesiegbare Herren der Natur, einer bekommt die Kraft der Steine, einer die Kraft des Meeres und ein Mädchen die Kraft des Windes. Sie laden sich dann auf, wobei man aber nicht so genau weiß wie. Irgendwie sagt der Keeper ihnen dann noch irgendwas motivierendes, „Haltet Durch!“ oder so.
Sie gehen zu Magimon und sagen ihm, dass er aufhören soll. Der ruft aber nur einen Drachen, es kommt zum Kampf, die unbesigbaren Herren der Natur verlieren, weil sie so schwach sind. Magimon entführt den Gormiti, der „Wasser ist“.

Die beiden anderen Gormiti finden dann raus, warum sie so schwach sind: Weil Magimon den Sauerstoff gestohlen hat! Es gibt eine zunächst völlig sinnbefreit erscheinenende Einspielung von einem Mann im Garten, der ein Steak grillen will, das aber nicht schafft, weil das Streichholz, mit dem er den Grill anzünden will, immer ausgeht. Eventuell sollen die Zuschauer daraus lernen, dass Feuer Sauerstoff braucht. Was die Gormiti-Macher dann aber vergessen haben: Der Mann braucht den Sauerstoff ja nicht nur zum Feuer machen sondern auch zum Atmen. Trotzdem: Was falsches zu lernen ist immer noch besser als nichts zu lernen! Danke, Gormiti!
Dann gehen die Gormiti mit der uralten, sprechenden Meeresschildkröte zum Schloss von Magimon, wo sie irgendwie den Sauerstoff wieder herstellen und stärker werden. Die uralte Meeresschildkröte fragt die Gormiti, ob sie ihnen jetzt danken dürfe, was sie aber noch nicht darf. Erst kämpfen die Gormiti noch gegen Magimon und gewinnen. Der fällt irgendwo runter und stirbt (oder nicht? wir werden es (eventuell) sehen). Die uralte Meeresschildkröte darf den Gormiti dann doch danken.
Der Mann in der „echten Welt“ kriegt sein Streichholz dann an und grillt sich was schönes. Die Jugendlichen kommen dann auch zurück in die echte Welt und essen was. Sie finden sogar den Hamster wieder, der sic in einer Schüssel Salat versteckt hat. Er wirft ein Blatt Salat nach irgendwem und alle lachen.
Die Sendung war alles in allem ziemlich dämlich, aber …naja. Immerhin kann man die einzelnen Gormiti auch als Plastikfiguren kaufen (sie kommen übrigens nicht aus Japan sondern aus Italien!) und sich so eine wertvolle Sammlung anschaffen.
Ansonsten weckt die Sendung ziemlich berechtigte Zweifel an einem Lebensstil, der es einem erlaubt, um 14.45 Uhr Zeichentrickserien zu schauen.
Asche auf unser Haupt!
Da behaupten wir, die Freunde von Emilio Estevez, praktisch alles zu wissen, was mit Emilio Estevez zu tun hat, und dann so etwas! Wir mussten extra darauf hingewiesen werden, dass der Klassiker unter den Klassikern, Men At Work – übrigens mit Emilio und seinem Bruder Charlie Sheen – am Samstag im Vierten kommt. Um 20.15 Uhr.
Das darf nicht alleine geguckt werden! Da muss etwas unternommen werden! Mit leuchtenden Augen und Bier werden wir gemeinsam vor dem Fernseher sitzen, denn 1) sind Filme, in denen Leichen bei Leuten im Müll auftauchen, die damit nicht gerechnet haben, laut Arp die besten, und 2) wären wir nicht die Freunde von Emilio Estevez, wenn wir in solchen Momenten nicht bei ihm wären.
Und so wird´s aussehen:

Wirtschaftskrise, Xinjiang, Lissabon-Vertrag, Baron aus Bayern, Silvana Koch-Mehrin….ein allmorgendlicher Blick in die Tageszeitung lässt den unkundigen Leser verwirrt zurück. Die Welt wird immer komplizierter und eine akzeptable Handlungsanweisung für den Einzelnen ist weit und breit nicht zu finden. Wie viele Riester-Renten soll ich abschließen? Sind Reisen nach Honduras sicher? Wie komme ich an Strom aus der Wüste und wie mache ich mir so herrlich graumelierte Haare wie der Steinmeier?
Um jedenfalls ein wenig Durchblick im großen Zipp und Zapp der Weltgeschichte zu bekommen gibt es ja die Freunde von Emilio Estevez. Mit allen Wassern gewaschen und ausgestattet mit einem politischen Scharfsinn, vor dem selbst der Kaiser zittern würde, haben wir beschlossen, euch jede Woche über die wohl wichtigsten Nachrichten der Welt zu informieren. Denn Hilfe ist gut für alle:
Die neue Partei von Gabrielle Pauli rüstet personell auf. Nachdem die Latex-Lover sich erst vor kurzem im Münchener Bürgerbräukeller gründeten (auf die Idee kamen 1925 schon mal einige Flitzpiepen…..wer war das bloß nochmal??? ), wird jetzt Landesverband für Landesverband gegründet. Um die präzisen Ziele der Partei zu verwirklichen („wir wollen neues Denken ernsthaft in die Politik einbringen“), braucht es natürlich geeignetes, fachkundiges Personal. Hmmmm……wen nimmt man denn da? Ich habs, Jörg Tauss! Was…..der ist bereits bei der Piratenpartei? Verdammt……….dann eben……………Kader Loth!
Natürlich, Kader Loth! Die uneheliche Tochter von Hildegard Hamm-Brücher und Helmut Schmidt zeigte bereits seit langem, dass auch Politiker Brüste wie ein Obststand und Lippen wie aufgeplatzte Knackwürste haben können. Und um diese heeren Ziele voranzutreiben, wurde Frau Kot, ähhhhhh, Frau Loth jetzt Frauenrechtsbeauftragte der Freien Union in Berlin. Superspitzenklasse…….da wünschte ich, ich wäre ne Frau. Eine unverschämt überzeugende Demonstration knallharten Fachwissens konnte bereits auf youtube gefunden werden.
Einen harten Zweikampf wird sich die Freie Union wohl mit der anderen Spaßpartei Deutschlands liefern müssen, der SPD. Nachdem Günter Grass für wehr-untauglich und Roland Kaiser für schlicht stinklangweilig erklärt worden sind, setzt die Partei auf eine neue Zielgruppe: Problemteenies. Klaro, warum auch nicht? Jetzt wird mir auch einiges klar…..Problemteenies stehen halt voll auf echt endgeile und crazy Motherfucker wie Hajo „MC Security“ Wasserhövel, Olaf „Bitch“ Scholz und Karl „Bow Tie“ Lauterbach. Echt mann, ich schwör auf Koran. Da leider die Problemteenies an Wahlsonntagen meist sternhagelvoll sind und bis spät in die Puppen schlafen, braucht die SPD jemand, der sie zur Wahl triezt………die Supernanny! Und das dachte sich auch Hubi „The Twitterer“ Heil, der das RTL-Quotenwunder doch gleichmal vor den Karren der SPD spannte. Man darf gespannt sein, wieviele Problemteenies sich im September bereit erklären die SPD zu wählen und wie viele es eher vorziehen, in die Wuthöhle zu gehen!

Und was machen die anderen Parteien? Ihnen ist dringend anzuraten, sich ebenfalls vom großen Promi-Reservoir zu bedienen (Finger weg aber von so Knalltütenvisagen wie Kerner). So könnte doch Tine Wittler das Parteibüro der Linken umdekorieren, Peter Zwegert hilft der FDP aus den Schulden, und Johann Lafer backt jedem, der die Grünen wählt, nen Gugelhupf. Also, mich überzeugts.
Mission Hollywood verschwindet ins Nachtprogramm und macht den Platz frei für die Wiederholungen der feinsten Sendungen der Welt: Einsatz in vier Wänden und Rach, der Restauranttester!
Die Freunde von Emilio Estevez atmen erleichtert auf! Endlich verschwindet der schreckliche Til Schweiger vom König der Sendeplätze, dem Montag abend, dem Begleitprogram zum Pizzatag!
Wir feiern diese Erlösung und die Tatsache, dass sich Qualität durchsetzt bzw. Nicht-Qualität eben nicht, nächsten Montag mit besonders schöner Pizza! Alle sind recht herzlich eingeladen!
Um Voranmeldung wird gebeten!
Wie ja von uns angekündigt, kam am Donnerstag und Freitga die Knüllershow „Ich kann Kanzler“, in der Ange Engelke, Günni Jauch und der schönste Silberrücken der Republik, Henning Scherf, inkonsequent, inkompetent und nachlässig nach politischem Nachwuchs fahndeten. Dass bei soviel Schlamperei nur ein 18jähriger Ossi aus Brandenburg, der am liebsten nächtelang Ludwig Ehrhardt gruscheln würde, gewählt werden konnte, spricht für die enorme Nachlässigkeit am Set.
Den Freunden von Emilio Estevez wurden allerdings Daten zugespielt, die eine Kandidatin zeigen, die wirklich den Sieg verdient gehabt hätte. Elena aus Göttingen, Studentin der Juristerei und ein politisches Schlitzohr sondergleichen. Allerdings ist über die nette Dame nichts bekannt, außer oben genannten Fakten und einem Foto, was uns zugespielt wurde.

Elena aus Göttingen
Darum rufen die Freunde von Emilio Estevez auf: Elena, bitte melde dich! Denn wir wollen Politiker, die……..naja………also………..die halt anders sind als Hubertus Heil! Jawoll! Wer also näheres über Elena weiss, soll mit den Informationen nicht hinterm Berg halten, sondern sie uns zuspielen. Denn Deutschland braucht Zukunft, und Zukunft ist gut für alle!
Die eine Hälfte der Freunde von Emilio Estevez tanzt sich momentan die Füße scheckig auf dem Hurrican, während die andere sich gelangweilt in Bibliotheken rumlümmelt und Bücher versteckt……das soll aber nicht heißen, das auf dieser Seite nichts mehr passiert……die nächste Woche hat es in sich. Ein kleiner Ausblick:
Nächste Woche ist auf jeden Fall mit unserem großen Test „Wo gibts den besten Kuchen in Göttingen“ zu rechnen, einem Meisterwerk des Gonzo-Journalismus mit reichlich Kalorien.

Was für eine Schlacht
Zudem wird von mir die große Stadtteil-Begehung unter dem Titel „Ich komm vom Kreuzbergring, du Muschi“ angestrebt. Man darf gespannt sein. Zusätzlich wurde ein weiterer Film von Emilio Estevez gesichtet, „The Breakfast Club“. Eine maßlos überzogene Glorifizierung wird folgen. Und nicht zu vergessen, heute startet die neue Politikercasting-Sendung auf dem hippen Powersender ZDF.

Kannst du Kanzler, Lan?
Es wird also eine turbulente Woche. Bis später.
