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Tja liebe Freunde, die Bewertung des perfekten Dinners bei Martin steht aufgrund von fahrlässiger Trantütigkeit seitens der Jurorinnen immer noch aus, so dass sich unser Blog dann doch wieder anderen Themen zuwenden muss. Auch auf die Gefahr hin, dass ich Onkel Bens pathetisches Credo schon mal ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt habe, kommt es hier noch einmal: Mit großer Macht kommt große Verantwortung. So, das gilt aber nicht nur für Spiderman, sondern auch für uns. UIiuiuiuiuiuiuiiui, der ein oder andere aufmerksame Leser wird sogleich merken, hier wirds nun ernst. Aber kein Grund angenervt mit den Augen zu rollen: Die Freunde von Emilio Estevez können jedes ernste Thema pfiffig und interessant, jovial und mit viel Schmunzeln verbunden, präsentieren.
Diese Woche: Der Klima-Gipfel von Kopenhagen.
So, Schritt 1 ist es eine feste Basis für unsere Diskussion zu finden: Der Klimawandel ist vom Menschen verursacht, jeder der was anderes erzählt hat entweder a)einen an der Waffel oder b)wählt die FDP (ist eigentlich bereits unter a) inbegriffen)! Man muss also was tun, denn so gehts ja mal nicht weiter.
Schritt 2: Aufmerksamkeit erzeugen. Hmmmmmm, Aufmerksamkeit ist gut, nur woher nehmen wenn nicht stehlen? Beim Super-Talent auftreten indem man behauptet man hat nen fantastischen Grünen Daumen oder kann zwei Sack Seramis in einer Minute schlucken? Wäre eine Möglichkeit. Man kann aber auch, wenn man pfiffig ist, so wie die Regierung der Malediven, eine Parlamentssitzung unter Wasser veranstalten. Denn wenn der Meeresspiegel steigt, sind die Malediven als erste verschwunden.
Tja nicht schlecht, aber was machen wir? Göttingen wird, so leid es mir tut und so doll ich es mir wünsche, leider nicht als erstes von den wachsenden Meeren verspeist. Was können wir also machen? Richtig: Maskottchen! Ich sage es immer und immer wieder, Maskottchen rocken und jeder glaubt Ihnen alles.
Wir haben ja bereits mal so ne olle Moorechse vorgestellt, die das Museum für Armut supportet und seitdem ich das weiß, will ich nur noch arm sein, esse lediglich noch am Wegesrand aufgefundende Meisenknödel und heitze mit Kuhdung. Darum hat sich die Umweltbewegung auch ein Maskottchen einfallen lassen, den Kohlosaurus.
Der Kohlosaurus ist ein buckliger, behäbiger Zeitgenosse in modischem Schwarz. Seit natürliches Habitat in Deutschland sind Regionen, in denen Kohlekraftwerke entstehen sollen, denn Kohle mag der Kohlosaurus besonders gerne…..mjam lecker schmecker. (Ihr wisst also nun wie ihn anlocken könnt
Der Kohlosaurus ist ein sehr emotionales Tier, welches insbesondere Freude äußerst geschickt und bestimmt ausdrücken kann und zwar in Form schwarzer Luftballons, die seinem Buckel entsteigen. Immer wenn der Kohlosaurus also von einem neuen Kohlekraftwerk erfährt, wird sein Buckel also äußerst prall und wenn er die gute Laune und Vorfreude kaum noch außhalten kann, schießt er seine Ballons Richtung Himmel. Juchu.
Hier nochmal in Action
Mich hat der Kohlosaurus überzeugt. Kohlekraftwerke sind super. Ich bau mir auch gleich eins! Helft alle mit, denn die fleißigsten Helfer bekommen von mir zwei Bricketts.
So und wer immer noch nicht weiß, wo er seine Prioritäten setzen soll, kann sich ja mal von Volker Pispers belehren lassen
Das war er also, der erste Teil des Kochduells… und gleich eine Überraschung! Mit der Bewertung halten wir uns natürlich zurück, bis auch Martin seine Löffel zur Ruhe gelegt hat, aber auf erste Impressionen sollt ihr deshalb nicht verzichten.
Zunächst die Zutatenliste. 20 Euro wurden verbraten für:
- Milch
- Rotkohl
- Kartoffeln
- Rotbarschfilet
- Ingwer
- Pflaumen
- Feta
- Mozzarella
- eine Zitrone
- Sahne
- Eierlikör
- Schokolade zweierlei Art
- Tomaten
Daraus wurden folgende Gerichte gezaubert und auf einem herbstlich gedeckten Tisch serviert:

Rotkohlsuppe

Bouillabaisse mit Rosmarinkartoffeln

Crêpes an Pflaumen mit Eierlikör
Wir sind noch immer satt, bewerten fleißig und freuen uns auf nächste Woche! An dieser Stelle noch gute Besserung an Martin und seinen Magen!

...der hat das Kochduell am Mittwoch gewonnen!
Jaha, richtig gehört! Kochduell! So etwas gibt´s auch hier bei den Freunden von Emilio Estevez, genauer gesagt sogar zwischen ihnen. Obwohl ich als Mensch natürlich besorgt bin, wie sich das Ergebnis auf Christophs und Martins Verhältnis zueinander auswirken wird, stelle ich als gute Journalistin Persönliches hintenan und diene der Sache und der Wahrheitsfindung. Wer ist denn nun eigentlich besser? Ich habe zwar meine Vermutungen, bin aber völlig unvoreingenommen und kann daher meine Rolle als unabhängige Schiedsrichterin und Spielbeobachterin mehr als zufriedenstellend erfüllen. Nun zu den Regeln.
Ort und Zeit
Austragungsort ist jeweils die Wohnung des Kochenden, Austragungszeit für Christoph Mittwoch, der 21. 10. 2009, und für Martin Mittwoch, der 28.10.2009, jeweils um 20 Uhr.
Regeln (mannigfaltige)
Anwesend sind die Jurymitglieder Hummel und Judith, ihre Praktikantin Tine sowie die Schiedsrichterin Hanna.
Den Kontrahenten werden folgende Dinge gestellt: Waren im Wert von 15 Euro, die ihnen vorher nicht bekannt sein dürfen, unter denen aber in jedem Fall Pflaumen sind. Das war´s auch schon.
Die Kontrahenten müssen haben: ein inneres Kochbuch, das ihnen den Weg von den unbekannten Waren zu einem schmackhaften Mahl weist, sonst jedoch keine (!) Hilfsmittel wie Freundinnen, Internet oder Gedrucktes. Grundnahrungsmittel wie Brühe, Gewürze, Zucker, Mehl, Öl, Essig müssen vorhanden sein.
Die Bewertungskriterien sind: Zubereitung, Geschmack, Aussehen, continuity, Ambiente, Einsatz der Pflaumen, Virtuosität bei Komplimenten an die Garderobe von Hummel und Judith. Die Ergebnisse werden die Jurorinnen erst nach Abschluss des Wettkampfes bekanntgeben.
Berichte folgen natürlich!
Nachtrag 1
Eier sind Basiszutaten! Zwiebeln auch!
Nachtrag 2
Ob die unfehlbare Jury nun für 20 oder für 15 Euronen einkauft, bleibt der unanfechtbar richtigen Einschätzung der unfehlbaren Jury überlassen, die es auch richtig zu interpretieren weiß, welche Essensmengen aus den von ihnen eingekauften Waren produziert werden können. Stoppt das Gemecker, ihr Schisser und Pfennigfuchser!
Da sitzt man gemütlich in der Küche, denkt an nichts böses, macht sich eine Fertigsuppe – und dann das:
Während der arme Martin zuhause sitzt und bittere Tränen weint weil ihm niemand Kalaschnikow-Wodka kauft (Spendenstand: 0 Euro; Kann nicht ein Prominenter was spenden? Prominente sind doch reich genug! Tine Wittler, Bernd Posselt, Daniel Küblböck – Fasst euch ein Herz und spendet!), bin ich etwas besserer Dinge, bin ih doch wegen einer spektakulären Horkrux-Versteigerung zu mächtig Geld gekommen! Ich bin also meinem Ziel, Maschinengewehr-Bacon verputzen zu können, schon einen guten Schritt näher!

Nichtsdestotrotz würde ich mich natürlich auch sehr darüber freuen, wenn mir ein auch paar Prominente (Hallo, Vera Int-Veen, Dr. Anja Weisgerber, Loriel London etc.!) finanziell unter die Arme greifen würden… Es ist ja für einen guten Zweck!
Eàtsa Tsa Parelì Parelà Landì Parelì Landì Standù Larì Pidapilà Larù Padirù Pirà
Anguricangù Caeachiridangù! Aràtsa tsa Earibidabidì Laberìt Standìl Landèl Landò Abarì Pattà Parì Parì Paripiripiripiri Standèl Landò! Eabarì Làstel Landè Ialò Eabarebereberebudu Iabù Parì Standèl Lastèl Landò Badàche Dàche Dàche Du Du Deheadò!
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Die Göttinger Partyszene zeigt sich mal wieder etwas lahm. Außer der im höchsten maße empfehlenswerten Veranstaltung der von uns hoch geschätzten Super-Fußballzeitung 3 Ecken ein Elfer initiierten Fussball Kultour mit illustren Stargästen am Samstag, dem 18. Juli um 20 Uhr im Hörsaal vom Sportzentrum Göttingen (Hingehen!), ist hier ja eher nicht viel los.
Klar: Legeres Abhängen im „Bismark-Stübchen“ oder eine Buletten-Verzehr-Orgie in der „Kleinen Kommenden“ habenb durchaus ihren rustikalen Charme und wers etwas abenteuerlich mag kann hoch ins Wildschweingehege fahren und zünftig Wildschweine besichtigen – aber sonst? Nun ja…
Gott sei Dank gibt es die Freunde von Emilio Estevez, die Probleme nicht nur erkennen sondern Lösungen anbieten! Bei genügend Zuspruch würden wir uns dazu bereit erklären, gegen die Misstände am Göttinger Partymarkt vorzugehen. Dann, wenn alle Zeit haben (was noch zu klären ist), heißt es also feiern – Emilio-Estevezzzz-Style!
Das Program könnte etwa so aussehen:
[16.00 Uhr: Einstimmung auf die Feierlichkeit mit "Mighty Ducks D2"]
18.00 Uhr: formelle Begrüßung und Sektempfang
18.30 Uhr: Kulturteil: Freunde von Emilio Estevez lesen aus dem Blog.
anschließende Diskussion.
20.00 Gastvortrag über Liberia
20.30 Eröffnung einer kleinen Vernissage über Reissverschlüsse aus aller Herren Länder in Fotographie und Zeichnung mit anschließender Verkaufsveranstaltung (Die Erlöse kommen den Freunden von Emilio Estevez zugute)
22.00 Flunkyball-Turnier mit anschließender Siegerehrung
23.00 Angeleitete Verkostung einiger exotischer Früchte
23.30 Ende des offiziellen Teiles, Danksagungen
Anschließend Tanz und Geselligkeit
Während der gesammten Veranstaltung wird es die möglichkeit geben, Getränke zu trinken.
Ort der Veranstaltung wird noch bekannt gegeben, wahrscheinlich aber vor dem philosophischen Seminar oder so.
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Demnächst feiern wir Nigeria – wissen aber noch nicht so genau wie. Bitte lasst uns wissen, was euch zum Thema „Nigeria“ einfällt!
Bitte verzichtet dabei auf Sachen, die wir schon wissen (siehe Wikipedia)!
Unter den besten Einsendungen verlosen wir die Ehrenteilnahme und ein nigerianisches Essen nach Wahl (Yamswurzel oder Reis)!

Ausserdem bespricht Hanna dem, der die meisten Tiere auf Igbo auswendig kann, eine Warze nach Wahl. (Leider können wir keine Garantie gewähren, dass irgendwas mit der Warze passiert)
Hurra! Die Freunde von Emilio Estevez werden immer besser und immer mehr! Neu in unseren Reihen: Hanna, die Frau mit den verhexten Füßen (darüber bitte später mehr!) und dem schier unermesslichen Fachwissen über das hometown soul café, den derzeit heißesten Hot Spot der Stadt und wahrscheinlich des Landes (siehe unten…), tritt dem Autorenteam bei!
Wir freuen uns, auch gleich ihren ersten Artikel präsentieren zu können und freuen uns weiterhin auf viele weitere Beiträge!
Zuhause – oder, wie unsere englischsprachigen oder zumindest anglophilen Freunde sagen würden: home – ist ja bekanntlich dort, wo das Herz ist. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich offensichtlich mein Herz schon zu oft und zu schnell an Orte verschenkt habe, die ich dann fälschlicherweise mein Zuhause nannte. Jetzt, wo ich mein wirkliches Zuhause gefunden habe, fällt es mir wie Schuppen von den Augen (übrigens das ekligste Sprichwort der Welt!) und ich schäme mich, eine Heimat-Nutte gewesen zu sein: das Hometown Soul Café (near Rewe). Es hat alles, ich betone: alles, was ein interessierter junger Mensch sich wünscht. Ich kann das beweisen, ich habe interessierte junge Menschen gefragt.
Man tritt ein und wundert sich zunächst. Hm, griechische Lampen. Oooh, eine riesige mexikanische Landschaft als Wandgemälde. Wenn man dann jedoch ein wenig im Gedächtnis gekramt hat, dann fällt einem ein, dass sich in dem Laden zuvor ein Grieche und ein Mexikaner nicht lange gehalten haben und aus den Trümmern dieser völlig überbewerteten Kulturen, sozusagen wie Phönix aus der Asche, ein neuer Stern am Gastronomenhimmel aufgestiegen ist (jedoch nicht ohne Elemente der anderen mit zu verwurschteln. Hallo Postmoderne!). Was gibt es hier nicht alles zu schauen! Hier eine Kinderspielecke, auf dem Weg zur Toilette – geht nie zu zweit ins Hometown Soul Café, der Gang zur Toilette wird durchs Schauen extrem verlängert, und wenn man nur zu zweit ist, sitzt der eine dumm rum während der andere sich vorm Klo amüsiert – stehen Regale mit englischen Büchern, vielen, vielen DVDs und manchmal sogar ein Holzmotorrad (ja! Ein Holzmotorrad!). Warum, fragt nun der werte Leser. Man kann sie sich ausleihen, ist die Antwort. Das Motorrad zwar nicht, was der einzige Verbesserungsvorschlag an die Macher des Hometown Soul Cafés wäre, aber die Bücher und die DVDs. Und zwar, jetzt kommt´s, für umme und auf Vertrauensbasis. Ich spare mir jetzt einen längeren Exkurs über Vertrauen in der heutigen Zeit und Videothek-Leihgebühren in der Neuen Deutschen Literatur und gehe zu den Speisekarten über. Die Speisekarten sind mannigfaltig und enthalten nicht nur Speisen, sondern auch Fotos von Speisen, Erläuterungen zur Herkunft der Speisen, Partyvorschläge bzw. Ankündigungen der special events, die der Gast mitgestalten kann, kleine, versteckte Witze, Flaggen vieler englischsprachiger Länder, Informationen zur Familie, zur Lebensphilosophie und zum Kneipenkonzept des Wirtes (also Jeff).

Und das ist er - samt bezaubernder Gemahlin
Der Laden ist nämlich nicht nur Kneipe oder Café, sondern zeigt offen den Privatmenschen Jeff, und das auf eine so charmante und teilweise ein wenig unbeholfene Art, dass es nicht exhibitionistisch oder gar aufgesetzt wirkt. Oder ist es etwa nicht charmant, wenn Jeff in der Kneipe mit seiner Bläserband probt, so dass jeder Satz eines Gastes mit einem Tusch untermalt wird? Alles bekommt gleich mehr Bedeutung, wenn es hintertuscht wird. Und erst das Frühstück! Mein Magen hat es zwar am Sonntag nicht mitgemacht, aber mir wurde berichtet, dass es sehr opulent und englisch war. Es gibt übrigens auch die opulente amerikanische Variante, die muss aber noch ausgetestet werden. Und Pitchertag! Der billigste Pitchertag wo gibt! Und wenn man etwas essen möchte, was es nicht gibt, dann kann man es Jeff sagen und er nimmt es vielleicht ins Menü auf. Das würde noch nicht einmal meine Mutter für mich tun, und die ist schon super. Oh boy, oh boy, was könnte ich noch berichten, lass es aber lieber, damit ihr es selbst erleben könnt. Mi casa es su casa, kommt alle in the expats second living room und feel cozy!



