Friends of Emilio Estevez


Filmkritik: FarCry
Juli 25, 2009, 5:42 pm
Filed under: Filme in denen gekämpft wird

Der Film „FarCry“ mit Til Schweiger in der Hauptrolle ist… ja. Also… ja.

Die Handlung ist ziemlich genial: Estmal ist Vorspann: Soldaten schießen auf irgendwas in der Dunkelheit, etwas explodiert, ein Soldat wird irgendwie durch einen Zaun gezogen.
Dann gehts mit der eigentlichen Handlung los: Jack, ein ehemaliger Elite-Kämpfer aus Deutschland, gespielt von Til Schweiger (dem Star aus der gott sei dank nicht allzu erfolgreichen Sendung „Mission Hollywood“; wir berichteten) bietet irgendwo in einer Seenlandschaft von Kanada (?) Bootstouren an und verspricht, dass man da Wale sehen kann. Er ist aber immer mürrisch und trinkt Bier, ist patzig zu seinen Kunden.
Irgendwann kommt dann aber eine Kundin, die nicht die Wale sehen will sondern auf eine benachtbarte Insel, auf der ihr Onkel in einem Forschungslabor arbeitet, wie dir Frau heißt, habe ich leider vergessen. Der Onkel hieß, glaube ich, Alex.
Auf der Fahrt zur Insel erzählt JAck der Frau, dass die Insel ein Sperrgebiet ist, aber die Frau sagt Jack, dass Alex früher mal Jacks Chef beim Militär war. Sie fahren dann doch auf die Insel, während der Fahrt grillen sie Fisch-Pilz-Spieße, eine Szene, die ob ihrer offen zur Schau getragenen Überflüssigkeit aufs eleganteste aufzeigt, mit welch brillianten Stilmitteln hier gearbeitet wird – Das, was man sieht ist garnicht das wichtige, die wahre Bedeutung der Dinge ist irgendwo in der Tiefe zu finden. Man muss aber auch was essen. Regisseur Uwe Boll („Daniel der Zauberer“ mit Daniel Küblböck, „Waschen, Schneiden, Legen“ mit Guildo Horn) vermengt genial Lehren des Buddhismus mit Ernährungswissenschaft und Stilistika des klassischen Horrorfilmes. Man kann nicht anders als begeistert sein! Die Begeisterung kulminiert dann in Schenkelklopfen, wenn die Fischspieße verbrannt sind. Hier zeigt sich insbesondere Til Schweigers schauspielerisches Talent. Es ist ihm jederzeit abzunehmen, dass er sich wirklich ärgert, dass die Fischspieße (mit aller intrinsischen metaphorischen Ladung!) verbrannt sind.
Irgendwann kommen sie dann auf der Insel an, wo sie von Soldaten erwartet werden, die die Frau entführen und ins Auto sperren und Til Schweigers Boot mit einer Rakete in die Luft sprengen. Actionheld Til Schweiger kann aber entkommen, rettet die Frau und es kommt zu einer Verfolgungsjagd, während der sich Explosionen und lässige Sprüche („Jetzt machts Bums!“) zu einer fulminanten Mischung ergänzen. Ein Hubschrauber explodiert, dann ist die Jagd vorbei. Til und die Frau finden eine Hütte, in der sie sich näher kommen und dann nach einem tollen Witz („Ist das deine Kanone?“ – „Ohne die geh ich nicht ins Bett“) miteinander schlafen.
Am nächsten morgen dann gehen die beiden gut ausgeschlafen los um die Basis zu infiltrieren und Alex zu besuchen. Sie erobern einen Lieferwagen, fahren damit unerkannt in die Basis rein und werden dann doch irgendwie enttarnt, jemand kidnappt die Frau und Til Schweiger will sie befreien. Er klaut ein Boot, in dem ein lustig gemeinter Dicker namens Emilio sitzt, der für die Verpflegung der Basis gut ist. Es kommt zu einer wilden Verfolgungsjagd, die aber damit endet, dass Til und Emilio irgendwem in die Falle gehen. Sie werden zum Anführer gebracht, der in der Zwischenzeit der Frau einige genmanipulierte Supersoldaten gezeigt hat. Er bringt dann Til und Emilio in einen Raum, in den er den größten der genmanipulierten Soldaten schickt, der überraschenderweise Alex ist. Alex bringt sie aber nicht um, weil er die Frau wiedererkennt. Der Bösewicht lässt daraufhin alle anderen Supersoldaten frei, was in einer aufwendigen Mega-Schiesserei endet. Die Soldaten laufen durch die Basis und alle schießen auf alle, zwischendurch gibts Explosionen! Til entdeckt, dass man die Supersoldaten nur durch Schüsse in die Augen oder den Mund verwunden kann. Er schießt ein paar Supersoldaten ab, dann fliehen alle.
Til und Emilio werden dann Freunde und betreiben gemeinsam einen Bootsverleih, was meiner Meinung nach ein ziemlich gutes Ende ist.

Die Freunde von Emilio Estevez geben dem Film eine 4+. es mussten leider einige Noten abgezogen werden weil
1.) Til Schweiger mitspielt
2.) Emilio Estevez nicht mitspielt
3.) es zwar viele Explosionen gab, aber immer noch nicht genug
4.) Nochmal den Til-Schweiger-Punkt
5.) Niemand in dem Film zaubert
6.) Bei der Wal-Schau am Anfang keine Wale aufgetaucht sind.

Sonst aber eine gute Sache!

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1 Kommentar so far
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Im Daniel-Küblböck-Forum (Yeah!; was wir alles für Zielgruppen erreichen!) war man so gut, darüber zu diskutieren, dass „Daniel der Zauberer“ garnicht von Uwe Boll ist!
Da haben wir wohl mal wieder Uwe Boll mit Ulli Lommel verwechselt… Und können noch nicht einmal eine Garantie dafür geben, dass das nicht nochmal passiert.
Sorry Uwe, Sorry Ulli, alter Lommel, und vielen Dank liebe Freunde von Daniel Küblböck! Insbesondere „Daniels Tönesammlerin“ kikimacs!

http://daniel-kueblboeck-fans.de/index.php?page=Thread&postID=123852

Kommentar von friendsofemilioestevez




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