Friends of Emilio Estevez


Filmkritik: Tornado – Zorn des Himmels
August 25, 2009, 7:51 pm
Filed under: Filme über Naturkatastrophen

Oh je! Wir hatten ja keine Ahnung! Die Gefahr ist da! Tornados können jederzeit auftauchen und ALLES VERWÜSTEN!!!
tornado!
Gott sei dank hat Pro7 ausreichend Geld, Filme zu drehen, die auf die real existierende Gefahr hinzuweisen, dass es durchaus möglich ist, dass Tornados durch Berlin ziehen und nichts als Zerstörung zurücklassen! Es kann also niemand mehr sagen, er sei nicht gewarnt worden!
TORNADO – ZORN DES HIMMELS erzählt die Geschichte von einem Tornadoforscher namens Jan, der… Tornados erforscht. Sein Vater arbeitet bei einer Versicherung und sein Bruder auch, er selber heuert aber bei einer anderen Versicherung an, was mit allerlei Querelen verbunden ist. Außerdem hat der Bruder eine Frau, die mal mit Jan zusammen war und die immer noch in ihn verliebt ist oder auch nicht. Das wird während des Filmes nicht ganz klar. Außerdem ist irgendeiner von den beiden auch noch mit einer Blinden zusammen und hat ein Kind und es gibt auch noch irgendwelche Teenager, die in die Disko gehen und später auch an den See fahren. Einer von denen hat ein massives Drogenproblem, was aber keinen so recht interessiert. Der Vater von der einen Teenagerin arbeitet entweder mit Jan oder seinem Bruder zusammen. Es ist ziemlich kompliziert, die Zusammenhänge der Personen untereinander zu verstehen. Wirklich wichtig ist das aber auch nicht, es geht in diesem Film ja um etwas wichtigeres, nämlich um Tornados!
Der Tornado-Teil des Filmes ist relativ schnell zusammengefasst: Erst gibt es einen Tornado 300 Kilometer südwestlich von Berlin, dann gibt es einen Tornado 100 Kilometer südwestlich von Berlin, schließlich dann einen Tornado direkt in Berlin, der alles zerstört. Dann ist der Film vorbei. Die Meisten überleben zwar, aber die Sachschäden sind enorm!

Von dem Film kann man einiges lernen: Nicht nur, dass Tornados gefährlich und eine reale Bedrohung sind, sondern auch viel Historisches, zum Beispiel, dass man früher mit den Kirchturmglocken geleutet hat um die Menschen vor Tornados zu warnen, und viel Zwischenmenschliches, zum Beispiel, dass Teenager ihre Freiheit brauchen, aber auch, dass man die nicht einfach an den See fahren lassen darf ohne sie vor eventuellen Gefahren (Tornados!) zu warnen.

Einzig dass Emilio Estevez in diesem Film nicht mitgespielt hat kann als dicker Minuspunkt gewertet werden. Weil der Film aber trotzdem so lehrreich ist und LEBEN RETTEN KANN verdient er sich die Bestnote von 1+ mit Sternchen!

Ein besonderes Lob verdient sich zudem Pro7, die im Anschluss an den Film noch ein Galileo Extra Spezial mit Almain Abdallah gezeigt haben, in dem er einen seriösen Tornadoexperten von der Unwetterzentrale getroffen hat um mit ihm zu diskutieren, wie gut der Film gewesen ist.
Die Freunde von Emilio Estevez vermuten, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die Macher dieser Spektakel den Henry-Nannen-Preis gewinnen.

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