Friends of Emilio Estevez


Ein Griff in die Genitalien der Liebe

Bisher gingen viele Menschen davon aus, dass die Liebe die Stärkste Macht im Universum war. Verschiedene Filme haben das bewiesen – Das 5. Element, Sailor Moon (I-III), RoboGeisha… Auch bei Captain Planet war der, dessen Element die Liebe war (dieser kleine Inder) der mit Abstand beste. In der Musik war eh alles klar: DÖF aus Österreich erklärten in ihrem Superhit „Codo“: „Und ich düse, düse, düse im Sauseschritt / und bring die Liebe mit / von meinem Himmelsritt / denn die Liebe, Liebe, Liebe die macht viel Spaß / viel mehr Spaß / als irgendwas.“ Am Ende gelang es Codo mit hilfe der Liebe den Hassschirm zu überwinden und es musste sich auch der Hass (ja, genau!) der Liebe beugen, Codo und die Liebe triumphierten! Auch Wissenschaftler aller Länder waren sich einig, dass nichts im Universum stärker war als die Liebe (außer der Hulkamania, die aber nur eine Sonderform der Liebe war).
Tja, zwei Amerikaner im besten Alter haben nun aber herausgefunden, wie man sich gegen die Liebe (in ihrer einfachsten Form – der Umarmung) verteidigt:

Eigentlich ganz einfach! Hätte man auch selbst drauf kommen können.
Aber was bedeutet das? Ist die Ära der Liebe mittels dieses einfachen Griffes vorbei? Triumphiert letztlich doch der Hass? Die Freunde von Emilio Estevez raten jedenfalls dazu, in Zukunft gut auf sich aufzupassen.

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Weg vom Fenster – Hin zum Alltagsdadaismus!
Januar 10, 2011, 9:43 am
Filed under: Impressionen de l'urinal, Kultur, Modernes Leben

In Gelsenkirchen gibt es ein Fachgeschäft für Kissen, die man auf die Fensterbank legt, auf die man sich stützen kann zum langen, professionellem Drauflehnen. Dort habe ich mich staunend eingedeckt und dementsprechend in der Folge lange Zeit damit zugebracht, aus dem Fenster zu gucken. Da jetzt aber alles gesehen wurde, was man beim Aus-dem-Fenster-gucken nun mal sehen kann, ist der Glamour dieser Freizeitbeschäftigung wieder verflogen. Deswegen ist jetzt u.a. auch wieder Zeit zum Bloggen.

Tja, und wenn man endlich weg vom Fenster ist, fallen einem wieder die Kleinigkeiten des Lebens auf, für die man vor lauter Szeneaffinität den Blick verloren hat. Zum Beispiel die Piktogramme, die die Firma mit dem wohlklingenden Namen „TORK“ auf ihre Produkte druckt.

Wunderschön und hilfreich.

Ein bisschen so wie Lady Di.