Friends of Emilio Estevez


Die Sportfreunde von Emilio Estevez schlagen zu!
August 31, 2010, 9:21 am
Filed under: Ankündigungen, Filme über Sport, Kultur, Sport

Sport steht in unseren Herzen, Sport steht auf unseren Socken:

Die Hochleistungssportfreunde von Emilio Estevez  planen nun, allen zu zeigen, das sie nicht nur in der Theorie bestens über Hürdenlauf, Polo, Ball-über-die-Schnur und Tischtennis (Rundlauf) Bescheid wissen, sondern auch selber absolute Granaten sind!

Samstag ist Göttinger Kultur-Cup – alle nennenswerten kulturellen Einrichtungen aus Göttingen wie das Literarische Zentrum, das Eros-Center am Netto beim Bahnhof und das ThoP treten im fairen Fußballspiel gegeneinander an – keine Frage, dass wir von den Freunden von Emilio Estevez als feste Größe der Göttinger Kulturszene da nicht fehlen dürfen! Also schnallt euch an, denn Samstag laufen wir in Starbesetzung auf, schlagen Bananenflanken, gehen in Tempodribblings, grätschen, bis das Blut in hohen Fontänen in den Himmel spritzt, spielen, wenn nötig, einen unansehlichen Catenaccio und vor allem: schießen Tore! Freut euch auf spektakuläre Spiele, mitreißende Siege und auf Jubelorgien wie sie diese wunderbaren Isländer vormachen:

Zur vorbereitung sei noch die Lektüre des hier vorgestellten Buches „Das Spiel findet statt“ eingeschränkt empfohlen. Die „Die wilden Kerle“-Pentalogie hingegen sollte zu Vorbereitungszwecken hingegen (aber auch sonst) gemieden werden.

Wann es genau losgeht erfahrt ihr, sobald wir es selber wissen!

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Das traditionelle Mighty-Ducks-Gucken

Großes bahnt sich an!

Wie jedes Jahr gucken die Freunde von Emilio Estevez auch dieses Jahr natürlich wieder den Film, der Emilio Estevez nicht nur zum absoluten Über-Weltstar, sondern eben auch zu unserem Lieblingsschauspieler aller Zeiten gemacht hat:

MIGHTY DUCKS! Natürlich: über den Film müssen wir nichts mehr erzählen! Aber ein besonderes Bonbon für unsere getreuen Leser: Dieses Mal findet das traditionelle Mighty-Ducks-Gucken öffentlich statt! Es wird um Voranmeldung gebeten!

Mitzubringen sind Snacks, die entweder mit Emilio Estevez, Enten oder Eishockey zu tun haben.

Hinterher wird der Film noch ausgiebig diskutiert werden.

Achtung: Es gibt allerdings ein kleiner Eingangstest stattfinden um sicherzugehen, dass niemand während des Filmes (dessen Komplexität nicht zu unterschätzen ist!) durch störende Zwischenfragen auffällt. 5 der 10 Fragen werden wir hier schon mal stellen, damit sich gegebenenfalls die Spreu schon mal vom Weizen trennen kann.

1. Wie heißt der dicke Torwart?

2. Was ist der Knuckle-Puck?

3. Wie heißen die beiden Nachfolgefilme?

4. Wieviele Oscars hat die Triologie insgesamt gewonnen?

5. Wieviele verschiedene Hosen trägt Emilio Estevez während des ersten Filmes (Rückblenden, in denen er ein Kind ist, ausgenommen!)

Alternativ zum Test kann auch ein kleines Essay abgegeben werden.



Kohlosaurus vs. Malediven

Tja liebe Freunde, die Bewertung des perfekten Dinners bei Martin steht aufgrund von fahrlässiger Trantütigkeit seitens der Jurorinnen immer noch aus, so dass sich unser Blog dann doch wieder anderen Themen zuwenden muss. Auch auf die Gefahr hin, dass ich Onkel Bens pathetisches Credo schon mal ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt habe, kommt es hier noch einmal: Mit großer Macht kommt große Verantwortung. So, das gilt aber nicht nur für Spiderman, sondern auch für uns. UIiuiuiuiuiuiuiiui, der ein oder andere aufmerksame Leser wird sogleich merken, hier wirds nun ernst. Aber kein Grund angenervt mit den Augen zu rollen: Die Freunde von Emilio Estevez können jedes ernste Thema pfiffig und interessant, jovial und mit viel Schmunzeln verbunden, präsentieren.

Diese Woche: Der Klima-Gipfel von Kopenhagen.

So, Schritt 1 ist es eine feste Basis für unsere Diskussion zu finden: Der Klimawandel ist vom Menschen verursacht, jeder der was anderes erzählt hat entweder a)einen an der Waffel oder b)wählt die FDP (ist eigentlich bereits unter a) inbegriffen)! Man muss also was tun, denn so gehts ja mal nicht weiter.

Schritt 2: Aufmerksamkeit erzeugen. Hmmmmmm, Aufmerksamkeit ist gut, nur woher nehmen wenn nicht stehlen? Beim Super-Talent auftreten indem man behauptet man hat nen fantastischen Grünen Daumen oder kann zwei Sack Seramis in einer Minute schlucken? Wäre eine Möglichkeit. Man kann aber auch, wenn man pfiffig ist, so wie die Regierung der Malediven, eine Parlamentssitzung unter Wasser veranstalten. Denn wenn der Meeresspiegel steigt, sind die Malediven als erste verschwunden.

Tja nicht schlecht, aber was machen wir? Göttingen wird, so leid es mir tut und so doll ich es mir wünsche, leider nicht als erstes von den wachsenden Meeren verspeist. Was können wir also machen? Richtig: Maskottchen! Ich sage es immer und immer wieder, Maskottchen rocken und jeder glaubt Ihnen alles.
Wir haben ja bereits mal so ne olle Moorechse vorgestellt, die das Museum für Armut supportet und seitdem ich das weiß, will ich nur noch arm sein, esse lediglich noch am Wegesrand aufgefundende Meisenknödel und heitze mit Kuhdung. Darum hat sich die Umweltbewegung auch ein Maskottchen einfallen lassen, den Kohlosaurus.

Der Kohlosaurus ist ein buckliger, behäbiger Zeitgenosse in modischem Schwarz. Seit natürliches Habitat in Deutschland sind Regionen, in denen Kohlekraftwerke entstehen sollen, denn Kohle mag der Kohlosaurus besonders gerne…..mjam lecker schmecker. (Ihr wisst also nun wie ihn anlocken könnt 😉 Der Kohlosaurus ist ein sehr emotionales Tier, welches insbesondere Freude äußerst geschickt und bestimmt ausdrücken kann und zwar in Form schwarzer Luftballons, die seinem Buckel entsteigen. Immer wenn der Kohlosaurus also von einem neuen Kohlekraftwerk erfährt, wird sein Buckel also äußerst prall und wenn er die gute Laune und Vorfreude kaum noch außhalten kann, schießt er seine Ballons Richtung Himmel. Juchu.

Hier nochmal in Action

Mich hat der Kohlosaurus überzeugt. Kohlekraftwerke sind super. Ich bau mir auch gleich eins! Helft alle mit, denn die fleißigsten Helfer bekommen von mir zwei Bricketts.

So und wer immer noch nicht weiß, wo er seine Prioritäten setzen soll, kann sich ja mal von Volker Pispers belehren lassen



Die Freunde von Emilio Estevez sind wie eine Schachtel Pralinen

Der hier schreibende Freund von Emilio Estevez hat leider gerade die undankbare Aufgabe, sich das Ouevre vom Grandmaster of Boringness himself, Derek Parfit, anzueignen um später auf noch höherem Niveau bloggen zu können. Während ich also lerne, warum man Leute durchaus manchmal so behandeln kann, dass sie der Handlung nicht rational zustimmen können, ohne dabei was falsches zu tun, empfehle ich: Forrest Gump gucken!
Den Lesern, die aber nicht nur darauf warten, dass hier etwas neues, aufregendes passiert, sondern die selber was zu tun haben, weswegen sie sich nicht den atemberaubend langweiligen Film Forrest Gump in seiner vollen Länge angucken brauchen um sich die Zeit bis zum nächsten Blogeintrag zu vertreiben, empfehle ich, die folgende Version zu gucken. Da kriegt man auch alles wesentliche mit, was man für eine angeregte Diskussion über diesen mehr als langweiligen Film wissen muss.



Vielleicht demnächst: Emilio-Estevez-Party!

Die Göttinger Partyszene zeigt sich mal wieder etwas lahm.  Außer der im höchsten maße empfehlenswerten Veranstaltung der von uns hoch geschätzten Super-Fußballzeitung 3 Ecken ein Elfer initiierten Fussball Kultour mit illustren Stargästen am Samstag, dem 18. Juli um 20 Uhr im Hörsaal vom Sportzentrum Göttingen (Hingehen!), ist hier ja eher nicht viel los.
Klar: Legeres Abhängen im „Bismark-Stübchen“ oder eine Buletten-Verzehr-Orgie in der „Kleinen Kommenden“ habenb durchaus ihren rustikalen Charme und wers etwas abenteuerlich mag kann hoch ins Wildschweingehege fahren und zünftig Wildschweine besichtigen – aber sonst? Nun ja…

Gott sei Dank gibt es die Freunde von Emilio Estevez, die Probleme nicht nur erkennen sondern Lösungen anbieten! Bei genügend Zuspruch würden wir uns dazu bereit erklären, gegen die Misstände am Göttinger Partymarkt vorzugehen. Dann, wenn alle Zeit haben (was noch zu klären ist), heißt es also feiern – Emilio-Estevezzzz-Style!
Das Program könnte etwa so aussehen:

[16.00 Uhr: Einstimmung auf die Feierlichkeit mit „Mighty Ducks D2“]

18.00 Uhr: formelle Begrüßung und Sektempfang
18.30 Uhr: Kulturteil: Freunde von Emilio Estevez lesen aus dem Blog.

anschließende Diskussion.

20.00 Gastvortrag über Liberia
20.30 Eröffnung einer kleinen Vernissage über Reissverschlüsse aus aller Herren Länder in Fotographie und Zeichnung mit anschließender Verkaufsveranstaltung (Die Erlöse kommen den Freunden von Emilio Estevez zugute)
22.00 Flunkyball-Turnier mit anschließender Siegerehrung
23.00 Angeleitete Verkostung einiger exotischer Früchte

23.30 Ende des offiziellen Teiles, Danksagungen

Anschließend Tanz und Geselligkeit

Während der gesammten Veranstaltung wird es die möglichkeit geben, Getränke zu trinken.

Ort der Veranstaltung wird noch bekannt gegeben, wahrscheinlich aber vor dem philosophischen Seminar oder so.



Justizskandal erschüttert Göttingen

Was bedeutet Gerechtigkeit? Eine angemessene Antwort auf diese Frage ist schwer zu geben, da die verschiedenen Auffassungen von Gerechtigkeit doch stark variieren und oftmals vom persönlichen Standpunkt abhängig sind. Nur in wenigen Fällen ist der Begriff der Gerechtigkeit so eindeutig umrissen wie im vorleigenden Fall, der sich vor kurzem in Göttingen ereignete und wahrscheinlich bald den Großteil sämtlicher juristischer Fachliteratur in Beschlag nehmen wird.

Doch beginnen wir ganz von vorne, beim Sachverhalt. Obwohl der Autor bis über beide Ohren in diesen Fall verstrickt ist, werde ich den Sachverhalt unparteiisch und ausgewogen, Emilio Estevezzzzz-Style halt, wiedergeben.

Der grundsympathisch und unsagbar anständige Musterstudent Martin T., der in seiner Freizeit gerne alten Herrschaften über die Straße hilft und Hunde streichelt, wurde gestern beim Verlassen eines Fitnessstudions aufgefordert 2, in Worten: zwei, widerliche, entkohlensäurinierte Muffeldrinks zu bezahlen, die er im Fitnesstudio zu sich genommen habe. Der ein oder andere aufmerksame Leser wird sich fragen, warum Martin T., der als Musterstudent wahrscheinlich unfassbar klug ist, denn auf die selten dumme Idee gekommen ist zwei dieser liquiden Frechheiten zu bestellen. Und das ist der springende Punkt: Wurde das zweite Getränk (Geschmacksrichtung: Kirsche) doch nicht von ihm, sondern von der wahrscheinlichen Wiederholungstäterin Jule (Nachname ist der Redaktion nicht bekannt) konsumiert. Befragungen in umliegenden Altersheimen ergaben, dass Jule den älteren Generationen noch nie die Hand im Straßenverkehr gereicht hat. Allein diese Tatsache mag den ein oder anderen zu Recht erschrecken. Doch es kommt noch schlimmer….

Denn die Zechprellerei von Jule geschah nicht im Effekt, sondern war von langer Hand geplant. Skizzen, wie sie den ausgebufften Mundraub ausgeknobelt hat, werden wohl kiloweise bei ihr zu Hause gefunden werden.

Martin T., der wohl bald ein Heilmittel gegen Zahnstein erfinden wird und noch keinmal im Disneyland war, blieb auf seinen horrenden Schulden sitzen. Den Riesenscheck an die Aktion „Brot für Tine Wittler“ musste er leider zerreißen. Denn Jule weigert sich, ihre Zechschulden zu begleichen. Mit hanebüchenen Luftikusparagraphen wie § 433 BGB und dem unbestimmten Rechtsbegriff „Pech“ versuchte die Verbrecherin sich zu rechtfertigen. Aber so nicht……

Denn damit Martin T. ins Disneyland kann, versuchen wir den Fall, der bald vor dem BVerfG, dem EuGH, dem IGH und bei Rewe landen wird, zu lösen. Wir suchen also von euch Möglichkeiten bzw. Überraschungszeugen, wie der Fall aus der Sicht von Martin T. gewonnen werden kann. Einforderungen meines Grundrechts auf Eigentum (schließt eigentumsrelevante Ansprüche mit ein) sowie Verweis auf das Gebot der Rechtsstaatlichkeit aus Art 20 III GG wurden bislang nur verlacht…….eure Hilfe zählt also.

Wer den besten Hinweis geben kann, wie dieser knifflige Fall gelöst werden kann, bekommt die Hälfte des Streitwerts.

justiziaG



Emilio Estevez Facts-Teil 2

The Breakfast-Club

Dienstag Abend ist Emilio Estevez-Zeit. Die Freunde von Emilio Estevez versammeln sich um in feierlicher Runde und voller Clubstärke den ein oder anderen Leckerbissen von Emilio Estevez zu geniessen. Nachdem wir vor geraumer Zeit schon über den Meilenstein im Bereich Sportfilme, die „Mighty Ducks-Trilogie“ berichtet haben, wurde dieses Mal der Genreknaller im Bereich Teenie-Film ausgewählt. Von und mit……natürlich, Emilio Estevez.

Man sagt ja, jede Generation kriegt die Filme zu schauen, die sie verdient. Welches Urteil über unsere Generation dabei herausspringt, die wir doch mit Axel Stein, vollgewichsten Apfelkuchen und tanzenden High Schools aufgewachsen sind, will ich mir gar nicht ausmalen. Vielmehr ist die Generation unserer älteren Geschwister zu beneiden, die 1985 mit dem wahnwitzigen Geniestreich „The Breakfast Club“ verwöhnt wurden. Obwohl oft in den Medien der heutigen Zeit rezipiert (eine Futurama-Folge widmet sich ausführlich dem Soundtrack des Films), ist dieser Film doch vielen ein unbeschriebendes Blatt. Aber das soll sich ändern…….

Eine kurze Zusammenfassung: 5 unterschiedlichste Teenager müssen einen Samstag in ihrer Schule wegen verschiedener Vergehen nachsitzen. Emilio Estevez ist auch darunter und hält den ganzen Laden am Laufen. In einer herrlichen Prügelei zeigt er dem Schulrowdie seine Grenzen auf, beim Frühstück hat er ganz klar die Hosen an und am Ende kriegt er natürlich auch ein Mädchen. So soll es sein. Achja, von den anderen ist höchstens noch der Schulhofrowdie zu erwähnen, der Witze über Barry Manilows (in der deutschen Version über Phil Collins) Garderobe macht und mit allerlei unappetitlichem Schweinkram Emilio Estevez ab und zu in Rage versetzt……grenzwertig.

Ansonsten tummeln sich im Schulgebäude noch ein Streber, der allerdings keine Elefantenkeramiklampen bauen kann, 2 Mädels, von denen eine nymphomanisch ist (super ausgenutzt von Emilio Estevez), ein Hausmeister und der überforderte Lehrer. Der Film endet nach unsagbar unterhaltsamen 90 Minuten mit wohl einem der schönsten Standbilder in der Geschichte Hollywoods.

Die Freunde von Emilio Estevez können hier nur den Rat geben: Anschauen!