Friends of Emilio Estevez


Warum das Dschungelcamp eine hervorragende Sendung ist, Folge 2

Gerade ist mir siedendheiß eingefallen, dass ich ja noch etliche Gründe für die Grandezza des Dschungelcamps angeben wollte.

Es hätten großangelegte Vergleiche zwischen dem Jungen an der Handelsstation in Joseph Conrads „Herz der Finsternis“ mit Dirk Bach angestellt werden sollen, es hätte eine trivialpsychologische Analyse von Vincent Raven geben können und überdies ein kleines Essay zur Ästhetk der Brigitte Nielsen.

Aber irgendetwas ist mir wohl dazwischengekommen.
Tja.

Nächstes Jahr…



Göttinger Fenster, Folge 8: Der Fleischer bei Kaufland
November 29, 2011, 1:52 pm
Filed under: Aaaaah!, Essen, Löcher, Schlechtes Essen

Ich weiß nicht, was man dazu sagen kann.



Filmkritik „Red State“

Was für ein Humbug!

„Red State“ fängt, nach einer Schulstunde, in der erklärt wird, was das Thema des Films ist (religiöse Eiferer, Schwulenfeindlichkeit, die so extrem ist, dass sogar die Nazis sich davon distanzieren), damit an, dass drei junge Leute sich im Internet mit einer älteren Dame zum „ficken“ verabreden. Es gibt einige extrem unangenehme Dialoge über pubertäre Sexfantasien, bei denen sich insbesondere ein gewisser Supertyp namens Billy Ray hervortut, der offenbar mit allen Wassern gewaschen ist bzw. schon viele Pornos gesehen hat. Demzufolge finden die anderen ihn wohl auch irgendwie am besten, obwohl eigentlich ein anderer von den dreien der Hauptakteur ist, was aber, wie man im Weiteren sehen wird, keine Rolle spielt. Billy Ray ist jedenfalls der erste große Höhepunkt des Films. Hier eine kurze Erläuterung der Figur:

Man sieht hier
A – Billy Ray trägt stets kurze Hosen. Keine coolen Shorts, sondern einfach nur kurze Hosen. Billy Ray kanns tragen.
B – Billy Ray trägt Tennissocken (zwei Streifen), die ganz unironisch immer gleichmäßig hochgezogen sind. Sie sind immer sauber, denn so ist Billy Ray!
C – Das ist hier leider wegen der Dunkelheit nicht zu erkennen: Billy Ray hat eine vorildliche Frisur. Hinten sind die Haare extrem lang und schön glatt gekämmt, vorne sind sie kurz gestutzt. An den Seiten sind sie hübsch rasiert, so dass eine Frisur entsteht, die entfernt an die des Wrestlers Brian Knobbs (von den Nasty Boys) erinnert – bloß in schwarz und in total gutaussehend.

Die drei Supertypen fahren dann raus aufs Land, wo die Frau aus dem Internet, die sie „so richtig ficken“ (Zitat Billy Ray) wollen in einem Wohnwagen wohnt. Unterwegs rammen sie, voller Vorfreude auf das, was sich bald mit der alten Frau im Wohnwagen abspielen wird, ein Auto, steigen aus, gucken und fahren dann lüstern weiter. Im gerammten Auto hatten zwei Männer mit Village-People-Bärten Oralsex, von denen einer zufälligerweise Polizist ist, was später natürlich noch total wichtig wird. Vorerst ist das alles aber erstmal egal, denn die Jungs sind wild und voller Hormone. Nach einer kurzen, ergebnislosen Diskussion darum, ob es nicht voll schwul ist, wenn drei pubertäre Jungs gleichzeitig nackt in einem Raum mit einer älteren Dame „so richtig ficken“, kommen die drei mitten im Wald bei der alten Frau an und trinken Bier, das aber vergiftet ist.

Der Hauptdarsteller wacht in einem Käfig in einer Kirche auf, wo ein alter Prediger eine WIRKLICH EXTREM LANGE Rede über Sittenverfall hält und sagt, dass die Schwulen schuld seien. Die religiösen Fanatiker klatschen, dann werden ein paar Kinder aus der Kirche herausgebracht und ein in Frischhaltefolie eingewickelter Mann erschossen. Er fällt durch eine Luke in den Keller, wo Billy Ray und der dritte junge, ebenfalls eingewickelt in Frischhaltefolie, sitzen. Billy Ray, inzwischen nackt, kann sich in Folge dessen befreien und lässt seinen Freund zurück, den er ist Billy Ray and that´s the way he is!
Es kommt dann, wegen dem Unfall der Jungs, ein Polizist zu der Kirche und wird nach kurzer Unterhaltung von dem alten Priester erschossen, weshalb ein anderer Polizist John Goodman anruft, der inzwichen beim FBI arbeitet.
Der nackte Billy Ray läuft währenddessen durch den Keller der Kirche, wo er ganz viele Gewehre findet. Er erschießt jemanden und wird dann selber erschossen, was sehr ärgerlich ist.
Das FBI rückt dann an und es kommt zu einer IRRSINNIG LANGEN Schießerei, bei der kaum einer stirbt. Der dritte Junge, der an den nackten Billy Ray gefesselt war, läuft weg und wird vom FBI erschossen – Uuups! John Goodman steht auf einmal in einem Stall (es wird leider nicht erklärt warum) und informiert sich darüber, ob es okay ist, auch die Kinder in der Kirche zu erschießen. Dann geht die immer noch anhaltende Schießerei weiter, bloß beginnt das FBI jetzt auch mal zu treffen. Der Hauptdarsteller-Junge läuft mit einem Mädchen aus der Kirche heraus und beginnt mit John Goodman zu reden und erklärt, dass er eine Geisel sei, woraufhin er und das Mädchen kaltblütig erschossen werden. Es wird noch ein Weilchen weiter geschossen bis aus dem Nichts eine Sirene ertönt. Offenbar kündigt sich die Apokaylpse an, weshalb die Schießerei aufhört. Der alte Prediger erzählt irgendwas, dann wird auf ein Büro im FBI-Gebäude geschnitten, wo John Goodman erzählt, dass die Sirene den Nachbarn gehört hat. Dann kommt der alte Prediger ins Gefängnis und der Film ist vorbei.

„Red State“ ist eine absolute Frechheit. Alles passiert ohne jeden Zusammenhang, die Hauptdarsteller sind, den großartigen Billy Ray mal ausgenommen, völlig indiskutabel besetzt, die Dialoge sind bescheuert, die Handlung ist eine Aneinanderreihung von zufälligen Begebenheiten und das eigentliche Thema, nämlich Homophobie im streng-religiösen Rahmen, wird völig unter den Tisch fallen gelassen. Das Ende, obwohl langeherbeigesehnt, ist unbefriedigend und noch dümmer als der Rest vom Film. Bis auf die Szenen mit Billy Ray ist nichts lustig, nichts spannend, nichts unterhaltsam. Niemand sollte sich diesen Film ansehen.



Schlag den York – Die Siegerehrung!
August 3, 2010, 3:46 pm
Filed under: Aaaaah!, Kultur, Löcher, Modernes Leben

Whoohooo! Es ist endschieden!!

Was für ein Wettbewerb! Was für Hochspannung! Was für eine Action!

Schlüpfer – Salami – BINGO!

Bevor die eigentliche Action began, wurden erstmal Bingo-zettel ausgeteilt, die York und Hanna das ganze Spiel über bei sich tragen mussten. Immer wenn jemand eins der Worte auf dem Zettel sagte (Ausdrücke des täglichen Bedarfs wie „Schlüpfer“, „Pimmel“, „Zwentibold“ oder „Schnuck“) konnte man ein Wort abhaken – 5 in einer Reihe und es gibt BINGO! Dann ist die Freude groß!

Dann gingen die eigentlichen Spiele los! Und was gibts besseres zur Einstimmung auf ein so episches Turnier als eine schöne Runde Schnick Schnack Schnuck? Nichts! Und wieder einmal bewahrheitete sich die Theorie „Jaja, der gute, alte Stein! Der gewinnt immer!“ (Wer möchte, kann übrigenshier ein Ründchen Online-Schnick Schnack Schnuck in der TODESVARIANTE spielen)
Ich bin nicht mehr sicher, aber ich glaube, Hanna hat gewonnen. Ja, ich denke Hanna.
– Ach nein, doch nicht: York. Ja, York.

Dann wurde es sportlich: Badminton! Toll!
Optimale Schlägerhaltung, vorbildliche Stellung am Netz (bzw. an der Schranke)

Ein beeindruckendes Spiel, das York klar für sich entschied!

Dann gab es eine Fotosafari. Überall waren kleine Fußbälle versteckt, wer die meisten fotographierte, sollte gewinnen. Weil davon weder Fotos noch Videos existieren, ein Ersatz: Ein dicker Mann, der mit einer Pistole schießt:

Weiter dann mit einer weiteren, nervenaufreibend spannenden Disziplin: Münzenschnipsen! Jeder musste mindestens eine Münze in einen Kreis schnipsen, wer zuerst trifft, gewinnt! Es war…. …
Hanna hat gewonnen!
Volle Konzentration, das Ziel fest im Blick!

Weiter ging es mit der eigentlichen Königsdisziplin: Flunkyball!!
Was mus man dazu noch sagen? Es war ein schöner Wettbewerb, in dem York Hanna ziemlich weggeflunkt hat!
Weiter ging es Schlag auf Schlag mit weiteren, tollen Wettbewerben, die unmöglich ale aufgezählt werden können (oder doch: Linien von vorgegebener Länge malen, in einer Minute möglichst häufig um die eigene Achse drehen, Kirschkernweitspucken, Papierfliegerweitwerfen, Deutschlandkartenquiz, Eiswürfel-in-der-Hand-Schmelzen, SMS-Wetttippen, Schnippsball-Schnippsen), als es irgendwann Abend wurde und ein stattliches Gewitter aufzog, was eine recht fulminante Kulisse für das große Finale unterm Groner Tor ergab. Vor dem vorletzten Spiel, Top-List, lag Hanna mit zwei Punkten vorne – eigentlich Matchball! Doch dann, völlig aus dem nichts, viel das Wort „Zwentibold“ – BINGO! Punkt für York! Hannas Matchpunkt abgeschlagen! Nur noch ein Punkt Vorsprung bei noch zwei offenen Spielen – Spannung total! Und dann gewinnt York auch noch bei Toplist! Das letzte Spiel steht an, es ist unentschieden! Alles entscheidet sich beim großen Finale, dem Blog-Quiz!!
Hier war Hanna klar überlegen, wusste ohne nachzudenken, alle Inseln, über die wir gebloggt haben, kannte zwar den Namen der beliebten Mooreidechse nicht, überzeugte dafür dadurch, dass sie sowohl The Herbz als auch den Hiphoposaurus Raps benennen konnte – Und sowas macht eben einen Sieger aus!!

Deswegen: York ist geschlagen! Hanna hats getan! Und das bezeugt: eine Urkunde! Ganz toll!!!

So sehen Sieger aus!

Wir gratulieren sehr herzlich und freuen uns auf „Schlag Kück zurück!“



Es ist bald soweit!
Juli 5, 2010, 9:07 am
Filed under: Aaaaah!, Ankündigungen, Kultur, Löcher, Unterwegs

endlich:
SCHLAG DEN YORK!
am 14.7.



Wie man (gute) Löcher macht
Januar 10, 2010, 6:09 pm
Filed under: Aaaaah!, Löcher

Was gibt es schöneres als ein gutes Loch?

Genau: nicht viel! Deswegen sind wir von den Freunden von Emilio Estevez nicht nur als kundige Promi-Experten, Cineasten, Fachkräfte für Politik und Wissenschaft, Hobbyökonomen und Sterneköche unterwegs, nein, wir machen auch Löcher! Aber nicht irgendwelche nullachtfünfzehn-Löcher, wie man sie in alten Strümpfen, SPD-Parteiprogrammen oder in diesen scheußlichen Buttergebäckkringelns vom Rewe findet, sondern erstklassige Qualitätslöcher!

Die Vorgehensweise sieht wie folgt aus:

1.  Eine Grundsprengung: (Achtung! Aufpassen, dass man keine Nonnen, keine Blaskapellen und keine verliebten Pärchen in Booten mitsprengt!)

2. Das Entstandene Loch weitersprengen:

3. Das Loch weiterbrennen:

4. Wenn das Loch ein akzeptables Ausmaß angenommen hat: Löschen (wenn Schnee liegt: mit Schnee)

Das fertige Loch sollte dann etwa so aussehen:

(Das epochale Ausmaß des Qualitätsloches kann mit den aktuellen, leider sehr beschränkten Möglichkeiten des Internets natürlich nicht befriedigend wiedergegeben werden.)



Kabumm!!!!
Januar 10, 2010, 1:43 am
Filed under: Löcher

…morgen mehr dazu!